Tragfähige, Sicherheit vermittelnde Beziehungen sind die wichtigsten Bausteine unserer pädagogischen Arbeit.

Die Kinder und Jugendlichen erfahren eine klare Orientierung und das Gefühl der Wertschätzung. Sie erleben, wie ein verbindliches Gefüge von an pädagogischen Zielen orientiertem Handeln Klärung herbeiführt und das Gefühl der Geborgenheit entstehen läßt.

Besonderen Wert wird auf eine klare Struktur im Tages-, Wochen- und Jahresablauf gelegt. Die Zeit nach dem gemeinsamen Mittagessen wird als Lern- und Schulaufgabenzeit bzw. als Zeit der Stille verbracht. Durch die sich anschließende Phase mit Werken, Spiel und Sport und das allwöchentliche Schwimmen erfahren die Kinder Möglichkeiten der Sinngebung und die Freude am eigenen Tun.

Erlebnispädagogische Maßnahmen, Einzel- und Gruppenunternehmungen am Wochenende und die alljährliche Gruppenfreizeit setzen wichtige entwicklungsfördernde Impulse.

Den Tagesgruppen steht auf dem Heimgelände ein zweistöckiges Haus mit insgesamt 290 qm zur Verfügung. In jeder der beiden altersdifferenzierten Gruppen mit 6 - 8 Kindern arbeiten zwei verschiedengeschlechtliche pädagogische Fachkräfte (Erzieher/innen, Sozialpädagog/innen).

Kinder, die therapeutische Hilfe benötigen, können diese innerhalb der Einrichtung von einem Kindertherapeuten oder einer Heilpädagogin oder auch von einem freiberuflichen Therapeuten erfahren.

Die Bearbeitung von Erziehungsproblemen innerhalb der Familie geschieht durch intensive Kontaktpflege, kontinuierliche Eltern- und Familiengespräche und die Organisation von Gruppenveranstaltungen unter Einbeziehung der Eltern. Im Einzelfall sind familientherapeutische Hilfen möglich.

Für die Eltern- und Familienberatung sind ein ausgebildeter Familientherapeut und die in den teilstationären Gruppen tätigen Fachkräfte zuständig.

Ziel der teilstationären Unterbringung ist es, die Familien in angemessener Zeit in die Lage zu versetzen, die Erziehungs- und Versorgungsaufgaben wieder eigenständig zu
übernehmen.



















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