Die heimeigene Schule für
Erziehungshilfe orientiert sich am Lehrplan der Grund- und Hauptschule,
insbesondere aber an den Bedürfnissen der Schüler und
Schülerinnen.
Sie
richtet sich an Kinder und Jugendliche, die aufgrund von Erziehungsschwierigkeiten
in den Regelschulen nicht akzeptiert und angemessen gefördert
werden können, da
- sie
einer besonderen schulischen Hilfe bedürfen
- sie
sich schwer in eine Gruppe einordnen können
- es
ihnen aufgrund von Verhaltens- und Konzentrationsstörungen
an Erfolgserlebnissen mangelt
- sie
das Lernen noch lernen müssen.
Die
von diesen Kindern benötigte ganzheitliche Hilfe zur Erziehung
in Schule und Alltag kann nur in Verbindung mit einer stationären
oder teilstationären Jugendhilfemaßnahme sichergestellt
werden.
Aufgenommen werden
Schüler und Schülerinnen, die durch das Staatl. Schulamt
der Schule für Erziehungshilfe zugeordnet werden. Ziel der
Schule für Erziehungshilfe ist die Befähigung der Schüler
zur Wiedereingliederung in die Regelschulen.
Was
leistet die Schule?
Die
Kinder werden in kleinen Lerngruppen (2-8 Kinder) unterrichet. Im
sozialintegrativen Unterricht werden Lernblockaden und Wissensdefizite
über-wunden sowie neue Verhaltensmuster erlernt.
Die
Schüler und Schülerinnen erfahren klare Orientierung durch
- feste
Regeln
- Unterrichtsrituale
sowie
- die
Betreuung durch Bezugslehrer(in)
Leistungsbereitschaft,
Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer werden geschult durch
- Einüben
elementarer Lerntechniken
- Erfolgserlebnisse
über kleine, überschaubare Arbeitsabschnitte
- regelmäßigen
Wechsel von Arbeits-, Bewegungs- und Entspannungsphasen
- Arbeit
an Projekten
Gruppenfähigkeit
sowie Persönlichkeitsentwicklung werden gefördert durch
- den
geregelten Tagesablauf in kleinen Gruppen
- gruppeninterne
Planung der Lernschritte und Einbindung in Entscheidungsprozesse
- individuelle
Lernplanungen
- gemeinsame
Aufarbeitung von Konflikten
- Spielerziehung
und Bewegungsförderung
- Erziehung
zu eigenverantwortlichem Handeln.
Eine
enge und kontinuierliche Zusammenarbeit der Gruppenerzieher und
Eltern mit den Lehrkräften der Schule ist unerläßlich.
Nur auf der Basis regelmäßiger persönlicher Kontakte
und Absprachen können wir gemeinsam einen Erziehungs- und Lebensrahmen
erarbeiten, der den Kindern die für ihre Entwicklung nötige
Sicherheit bietet.
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